Vom Divisionsrahmen zur einsatzfähigen Brigade
Die Division bildet den übergeordneten Führungsrahmen. Bewegliche Brigaden führen operative Aufträge aus, während Garnisonen die ortsgebundene Grundverteidigung der Städte sicherstellen.
Wie Divisionen, bewegliche Brigaden und ortsgebundene Garnisonen zusammenwirken – und welche Folgen Supply-Verluste oder ein Rout für die Front haben.
Die Division bildet den übergeordneten Führungsrahmen. Bewegliche Brigaden führen operative Aufträge aus, während Garnisonen die ortsgebundene Grundverteidigung der Städte sicherstellen.
Im hier beschriebenen Grundmodell besteht eine Bodendivision aus einem Divisions-Hauptquartier, zwei Infanteriebrigaden und einer Panzerbrigade.
Die Brigaden können unabhängig eingesetzt werden. Dadurch kann eine Division mehrere Frontabschnitte abdecken, Reserven bereitstellen und gepanzerte Kräfte an einem Schwerpunkt konzentrieren.
Die Division ist nicht automatisch ein gemeinsamer, frei nutzbarer Einheitenpool. Entscheidend ist, welche Brigade tatsächlich am Standort verfügbar ist.
Jede Brigade besitzt einen eigenen Ausrüstungsbestand. Welche Einheiten verfügbar sind, hängt von Nation, TOE, Kampagne und RDP-Stufe ab.
Die beiden Infanteriebrigaden tragen den Großteil der Infanterie- und Unterstützungsaufgaben. Die Panzerbrigade stellt die mobile Stoß- und Gegenangriffskraft.
Hält Städte, greift Capture Points an und sichert einen Frontabschnitt.
Dient als zweite Frontkraft, Ablösung, Reserve oder Flankenschutz.
Bildet Schwerpunkte, führt Gegenangriffe und unterstützt Durchbrüche.
Die genaue Zahl spawnbarer Soldaten, Fahrzeuge und Geschütze ist nicht dauerhaft gleich. Sie wird über das jeweilige TOE und den Kampagnenstand bestimmt.
Eine Garnison stellt den fest an eine Stadt gebundenen Verteidigungsverband dar. Anders als eine Brigade kann sie nicht durch das High Command an einen anderen Frontabschnitt verlegt werden.
Sie sorgt dafür, dass eine Stadt auch dann über einen grundlegenden Einheitenbestand verfügt, wenn dort keine bewegliche Brigade stationiert ist. Befindet sich zusätzlich eine Brigade in der Stadt, bestehen beide Verbände parallel und stellen voneinander getrennte Supply-Pools bereit.
Eine Garnison ersetzt keine Brigade. Sie ermöglicht jedoch, bewegliche Verbände aus ruhigen Abschnitten abzuziehen, ohne die betreffende Stadt vollständig ohne Verteidigung zurückzulassen.
Verluste aus dem Garnisonsbestand reduzieren nicht automatisch den Supply einer zusätzlich stationierten Brigade. Beim Missionsstart ist deshalb entscheidend, aus welchem Verband die Einheit stammt.
Bewegliche Brigaden und ortsgebundene Garnisonen besitzen getrennte Einheitenbestände. Wird eine Brigade verlegt, bewegt sich ihr Supply mit; der Garnisonsbestand verbleibt dagegen in der Stadt.
Verluste reduzieren immer den Pool des Verbandes, aus dem die Einheit gespawnt wurde. Ein zerstörter Panzer oder ein verlorenes Geschütz fehlt diesem Supply-Pool bis zum jeweiligen Ersatz.
Eine falsch eingesetzte Brigade kann trotz günstiger Kartenposition wirkungslos werden, wenn ihr entscheidender Supply bereits erschöpft ist.
Ein Rout bedeutet, dass eine Brigade ihre operative Position verliert und aus dem laufenden Frontgeschehen entfernt wird. Sie steht am bisherigen Standort nicht mehr als Kampfverband zur Verfügung.
In der gebräuchlichen Darstellung folgt darauf die Verlegung in den Off-Map-Bereich beziehungsweise die Training Grounds. Erst nach Rückkehr und Wiederaufbau des Supplies wird die Formation erneut voll nutzbar.
Ein Rout betrifft nicht nur einzelne Einheiten. Er reduziert die Bewegungsfreiheit der gesamten Division und kann einen kompletten Frontabschnitt destabilisieren.
Aus dem Zeitraum um 2012 ist eine deutlich härtere Rout-Regel in Erinnerung. Danach konnten geroutete Brigaden für einen langen festen Zeitraum in den Training Grounds verbleiben.
In der bisherigen Zusammenstellung wurde dabei auch eine Dauer von bis zu 24 Stunden genannt. Diese Angabe wird hier ausdrücklich als historische Spieler- beziehungsweise HC-Erinnerung geführt und nicht als bestätigte heutige Regel.
Lange Off-Map-Zeiten machten einen Rout zu einem schwerwiegenden Verlust für die gesamte Kampagnenführung.
Aktuelle Dauer, Rückkehrlogik und Supply-Aufbau müssen immer anhand der derzeit gültigen CRS-Regeln geprüft werden.
Die 24-Stunden-Angabe ist als historische Regel oder Zeitzeugenangabe gekennzeichnet und zwar solange keine belastbare zeitgenössische Quelle vorliegt.
Division, Brigaden, Garnisonen, Supply und Routing bilden eine zusammenhängende strategische Kette.
| Area | function | impact |
|---|---|---|
| Division | Fasst HQ und Brigaden organisatorisch zusammen. | Ermöglicht Einsatz an mehreren Frontabschnitten. |
| Infanteriebrigaden | Tragen Infanterie, Unterstützung und Verteidigung. | Halten Städte und sichern die Front. |
| Panzerbrigade | Stellt mobile gepanzerte Kampfkraft. | Bildet Angriffsschwerpunkte und Gegenstöße. |
| Garnison | Stellt die dauerhaft ortsgebundene Grundverteidigung einer Stadt. | Erhält Verteidigungsfähigkeit auch ohne stationierte Brigade. |
| Supply | Begrenzt den verfügbaren Einheitenbestand. | Verluste schwächen den Verband zeitweise. |
| Rout | Entfernt eine Brigade aus dem operativen Frontbetrieb. | Schafft eine strategische Lücke und bindet Reserven. |
| Training Grounds | Off-Map-Phase vor erneuter Verwendung. | Brigade bleibt bis zur Rückkehr beziehungsweise Freigabe außer Gefecht. |